Bundesweite Therapie von Facialisparesen möglich - WIE?


Vielleicht ist es auf den ersten Blick schwierig vorstellbar, wie ich mit betroffenen Facialispatienten in ganz Deutschland (und teilweise nun auch im Ausland) therapeutisch agieren kann.

 

Jedoch ist das Konzept sehr einfach und zugleich effektiv:

In einer ersten Intensivphase in Köln, die unumgänglich ist, erstelle ich den für Sie individuellen Befund Ihrer Erkrankung. 

Da der N. facialis motorisch, sensorisch (sensibel) und sekretorisch (für die Flüssigkeiten in Ihrem Gesicht zuständig) ist, ist jede Facialisläsion je nach Nervenschädigung individuell und darf auch aus diesem Blickwinkel heraus betrachtet und behandelt werden.

Auf diesem Befund basiert dann das für Sie individuell erstelle Therapieprogramm für zuhause.

Dieses Therapieprogramm wird dann von einem Angehörigen Ihrer Wahl erlernt. Das bedeutet, dass er ebenfalls nach Köln kommt und von mir in die korrekte Ausführung der Übungen, die sowohl einen manuellen als auch verbalen Anteil zum Beispiel für die Aktivierung der entsprechenden Vorstellung von "früher" enthalten, angeleitet wird. Dieses Programm wird dann täglich zuhause für ca. 30 Minuten ausgeführt.

Nach weiteren 4 - 6 Wochen kommen Sie für einen Kontrolltermin zu mir nach Köln. Ich schaue mir die erreichten Fortschritte an, höre wie die einzelnen Alltagsfunktionen, die anfangs noch beschwerlich waren, sich inzwischen verändert haben und aktualisiere Ihr Übungsprogramm für zuhause: Das bedeutet, dass Übungen, "aus denen Sie heraus gewachsen sind", beendet werden können und dass neue, die für weitere Fortschritte in Ihrem Gesicht sorgen, nun hinzu kommen. Nun wird Ihr Angehöriger zuhause dieses neue Therapieprogramm täglich an Ihnen ausführen. Dieser Prozess dauert insgesamt ca. ein Behandlungsjahr für die bestmögliche Ausdruckskraft Ihres Gesichtes an.

 

Daduch, dass es sich um eine gezielte Umprogrammierung des zentralen Nervensystems handelt, um pathologische Bewegungsmuster umzuleiten und physiologische anzubahnen, ist eine tägliche Therapie vonnöten.

Auch wenn der Angehörige kein Therapeut ist, stehe ich auch per Videokonferenzschaltung immer bei Rückfragen zur Verfügung und habe so mit meinen bundesweiten Patienten sehr gute Erfahrungen gemacht.

 

Lesen Sie dazu gerne die Erfahrungsberichte hier.