Meine Anschauungsweise zur Entstehung und Prophylaxe von Krankheiten

Nach all den Jahren, in denen ich nun therapeutisch aktiv bin und zahlreiche "Geschichten" gehört habe, WIE die Zeiten VOR der jeweiligen Erkrankung des jeweiligen Menschen gestaltet wurden, kam ich zu der Erkenntnis: keine Krankheit geschieht "zufällig" und häufig gab es schon geraume "Warnzeichen" vorher, die vom Menschen ignoriert wurden. Ignoriert wurden Sie immer aus vermeintlich triftigen Gründen. Der häufigste ist sicher, dass keine Zeit für Pausen oder Erholung da war: Auch mal auf sich selbst und seine eigenen Bedürfnisse zu achten und diese im Vergleich zum Alltags- und Berufsgeschehen für bestimmte Momente zu priorisieren. Um Kraft zu tanken, die Akkus wieder aufzuladen und dann mit neuer Kraft den Alltag und das Berufsleben zu gestalten.

 

Gerne empfehle ich diesbezüglich das Buch "Warum Gedanken stärker sind als Medizin" von Lissa Rankin. Darin wird sehr eindrücklich und studienbasiert erklärt, wie es zu Krankheiten kommen kann. Dass unser Körper nur "nach außen zeigt", was "innerlich ins Ungleichgewicht" gekommen ist - und das schon länger.

 

Dieser Satz von Ulrich Schaffer beschreibt es sehr anschaulich:

 

"Geh Du voran..." sprach die Seele zum Körper.

"Auf mich hört er nicht, vielleicht hört er auf dich..."

"Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für dich haben." sagt der Körper der Seele.

 

Zu jeder Körperbehandlung ist auch die Betrachtung der inneren und äußeren Lebensumstände wichtig, die zur aktuellen Auffälligkeit geführt haben. Diese gilt es in gleichem Maße wie die Körperprobleme zu betrachten. Nur so lässt sich meiner Meinung nach das bestmögliche (auch motorische) Resultat erzielen.

Auf diese Weise behandelt man nicht nur die aktuelle Auffälligkeit des Körpers, sondern betreibt auch aktiv Prophylaxe hinsichtlich der Entstehung potenziell neuer Krankheiten.